SAMOFA- Stärkung der Aktiven - Ehrenamtlichen - WIIK eV

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SAMOFA- Stärkung der Aktiven - Ehrenamtlichen

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Migranten unterstützen Geflüchtete: das Vorhaben samo.fa

Das Kürzel samo.fa steht für: Stärkung von Aktiven aus Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit. Viele Menschen mit Migrationsgeschichte, die in Deutschland leben, sind in der Flüchtlingsarbeit aktiv, die meisten hiervon ehrenamtlich.
Der Flüchtlingsalltag beginnt: Engagement jetzt besonders wichtig
Warum ist ihr Engagement gerade jetzt so wichtig? Am Anfang ging es für die Geflüchteten um eine Grundversorgung. Mittlerweile hat für viele von ihnen der Alltag begonnen, nämlich die Sorge um Wohnen, KiTa und Schule für die Kinder, Arbeit, Gesundheitsversorgung, Aufenthalt aber auch Sicherheit vor Übergriffen. An vielen Orten in Deutschland haben sich Menschen zu ehrenamtlicher Flüchtlingsarbeit zusammen gefunden.
Männer und Frauen mit eigener Migrationsgeschichte: ihre Erfahrungen zählen
Menschen mit Migrationsgeschichte sollten stets mitwirken, denn sie selbst oder ihre Eltern und Verwandten waren vor Jahren einmal in derselben Situation: Angekommen in einem für sie fremden Land, mussten sie sich zurechtfinden, ihr Leben und das ihrer Familien neu organisieren und allmählich heimisch werden. Diese Erfahrungen bilden eine wertvolle Brücke und können für die Neuangekommenen sehr hilfreich sein. Es geht um Wissen, Informationen und Orientierungen, aber es geht auch um Solidarität und um das Beispiel für ein gelungenes Ankommen.
Ehrenamtliches Engagement: keine leichte Aufgabe
Stabiles, kenntnisreiches und zuverlässiges ehrenamtliches Engagement stellt hohe Anforderungen und braucht Unterstützung. samo.fa geht davon aus, dass es die Migrantenorganisationen sind, die ein wichtiger „Stützpunkt“ für die Aktiven in der Flüchtlingsarbeit sein können: Sie bewahren die Erfahrungen der eigenen Migration, bieten Zusammenhalt und vereinigen eine Fülle von Kompetenzen, die für ein gelingendes Ankommen, für Integration und Teilhabe unverzichtbar sind.
Migrantenorganisationen als „Stützpunkte“
samo.fa verfolgt deshalb einen doppelten Ansatz: Die Stärkung von Aktiven oder Ehrenamtlichen mit Migrationsgeschichte, die aus Migrantenorganisationen kommen. Diese Migrantenorganisationen selbst sind die Partnerinnen in samo.fa. Dies zeigt zugleich: Migrantenorganisationen sind für eine Einwanderungsgesellschaft, wie sie Deutschland ist, unverzichtbar. Sie brauchen Anerkennung „auf Augenhöhe“.
Nah an den Lebenszusammenhängen: ein lokal-kommunaler Ansatz
Die Migrantenorganisationen, die samo.fa lebendig machen, sind lokal tätig: Dort, wo die Menschen leben und arbeiten, dort, wo Teilhabe lebendig werden muss. samo.fa: das ist ein lokal-kommunaler Handlungsansatz, der in 30 Städten und Kreisen in ganz Deutschland aufgebaut wird, von B wie Berlin bis W wie Witten, in Metropolen, großen und kleinen Städten und in der „Fläche“, im Osten, Norden, West und Süden Deutschlands. In jedem der 30 Orte ist eine Migrantenorganisation koordinierend für samo.fa tätig; alle aber haben weitere Migrantenorganisationen in die Aktivitäten einbezogen, bundesweit über 300. Der bundesweite Träger von samo.fa selbst heißt NeMO und ist ein Zusammenschluss eines neuen Typs von Migrantenorganisationen, nämlich herkunftsübergreifender, nichtreligiöser und unabhängiger lokaler Verbünde.

Ansprechpartner:

Vivette Tchuissang Tchiwe

vivette.tchiwe@wiik-online.de
Tel: 017621258481

Bürozeiten:
Montag bis Donnerstag 10:00 – 16:00 Uhr
Freitag: 10:00 - 15:00 Uhr

 
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