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Projekte

Seit vielen Jahrzehnten versuchen viele Nichtregierungsorganisationen und kirchliche Organisationen aus Europa und besonders Deutschland, mit Projekten im Rahmen von Entwicklungshilfe, die Situation der Zivilgesellschaft in Kamerun zu verbessern. Auf der anderen Seite versuchen viele Unternehmen, Investoren und Durchführungsorganisationen aus Europa, darunter auch aus Deutschland, in Kamerun durch wirtschaftliches Engagement Geschäftsbeziehungen aufzubauen und sich zu etablieren. Beide Ansätze können bisher jedoch nur punktuelle Erfolge generieren und keine nachhaltigen positiven Veränderungen für die Zivilgesellschaft bewirken. Die Entwicklungshilfeprojekte schlagen meist fehl, da sie einseitig aus zu großer Distanz in den Staaten des Nordens entwickelt und geplant werden. Zudem werden sie oft an der lokalen Realität vorbei, ohne Einbeziehung der lokalen Akteure oder Kompetenzen der Diaspora umgesetzt.
Die wirtschaftlichen Projekte hingegen sind zu stark business-orientiert, ohne soziale Aspekte stärker zu berücksichtigen und bleiben ohne Wirkung und positive Veränderungen im entsprechenden gesellschaftlichen Umfeld. Dadurch können keine belastbaren, für den Erfolg wichtigen Beziehungen aufgebaut werden, da der Profit im Vordergrund steht. Es gibt kaum innovative und überzeugende Ansätze, die beide Projekt-Welten sinnvoll miteinander verknüpfen. Zahlreiche Studien belegen, dass der "Social Business"-Ansatz ein größeres Erfolgspotential als der Charity-Ansatz der Entwicklungshilfe oder auch der reinen profitorientierten Wirtschaftsprojekte hat. Doch bedarf es eines intensiven Bewusstseinsbildungsprozesses sowohl bei den Beteiligten aus dem Bereich der Entwicklungszusammenarbeit als auch bei denen des Wirtschaftssektors. Ohne dieses Bewusstsein werden weiterhin viele Projekte erfolglos in Kamerun und anderen Staaten Afrikas durchgeführt.
Hier setzt unser Projekt an. Wir möchten dieses Problem mindern und für mehr Verständnis für den Social & Business Ansatz bei allen Beteiligten werben. Gleichzeitig möchten wir helfen, dass sich die Projektqualität verbessert und im Rahmen entwicklungspolitischer Bildungsarbeit neue Alternativen aufzeigen.
 
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